Fam. Henggeler Platte County Nebraska / Fam. Henggeler Payette County Idaho
Die Familie Letter- Besmer, hier mit 13 von insgesamt 16 Kindern. Die Eltern sind Bonaventura Letter und Marianna Besmer. Beide stammen aus Oberägeri und wohnten auf dem Hof Grund. 3 ihrer Kinder sind nach Amerika aus- gewandert. Zwischen den Eltern ist Dominik.
Einige meiner Vorfahren sind in die USA ausgewandert: Drei Geschwister meiner Urgrossmutter Stefania Letter und zwei Brüder ihres Mannes Franz Josef Iten
Dominik Letter(1893-1950): Ist im Jahr 1911 mit dem Schiff La Tourraine von Le Havre nach New York gereist. Dort quartierte er sich in einem Hotel in Greenwich Village ein. Später wohnte er in Fieldbrook im Humboldt County (H.C.) in Kalifornien. 1917 war er eventuell Waldarbeiter bei der Northern Redwood Lumber Company in Korbel/Kalifornien. Später (Zeitpunkt unbekannt) heiratete er eine Frau namens Maria. Ihr Mädchenname ist nicht bekannt, sie lebte von 1886 bis 1972. Zuletzt wohnte er in Fieldbroock, ebenfalls im H.C. in Kalifornien, wo er ein kleines Stück Land und einige Kühe besass.
Eintrag in der Passagierliste des Schiffs La Touraine: Abfahrt in Le Havre am 06.05.1911, Ankunft in New York am 14.05.1911 Letter Dominik, 18 Jahre alt, Farmer, Oberägeri, Bonaventura Letter, Oberägeri (das war sein Vater), Reiseziel Portland, Oregon, auf der zweiten Seite steht bei Reiseziel: Hotel Grütli, Greenwich, New York, das steht auch bei anderen.
Eduard Letter (1901-1981): Zeitpunkt der Auswanderung siehe Passagierliste. Er wohnte ebenfalls in Fieldbrook im H. C. Er war in 1. Ehe verheiratet mit Frieda Oberfelt, verwittwete Albonico. Von ihrem ersten Mann Thomas Albonico hatte sie 10 Kinder. Nach ihrem Tod (1966) heiratete Eduard Letter 1967 Viktoria Inderbitzin. Sie kam mit ihrer Tochter Liselotte Inderbitzin mit nach Kalifornien. Der gemeinsame Sohn Bonaventura lebt heute in Fortuna im H. C. in Kalifornien.
Wo Eduard in den 30er, 40er und 50er Jahre arbeitete ist nicht bekannt. Mit Viktoria führte er von 1969 an eine Farm in Ferndale im H. C. in Kalifornien. Nach seinem Tod im März 1981 führte seine Frau Viktoria die Farm weiter. Er hatte 40 Beefcattle zum Verkaufen und ein paar Milchkühe, später dann nur noch 10-15 Stück Beefcattle und eine Milchkuh. Nebenbei arbeitete er auch im Sägewerk in Korbel, das war für die Pension. Zudem konnte er von dort immer Abfallholz zum Heizen nach Hause nehmen.
Eintrag in der Passagierliste des Schiffs München, Abfahrt in Bremen am 17.10.1929, Ankunft in New York am 27.10.1929 Eduard Letter, 28 Jahre alt, Farmarbeiter, Geburtsort Oberägeri, Schweiz, Pass in Zürich, 13.08.1929, letzter fester Wohnsitz, Oberägeri, Schweiz.
Als nächste Angehörige im Herkunftsland ist die Mutter, Marie Letter, Oberägeri, Schweiz angegeben. Als Adresse des Reiseziels hat er seinen Bruder Dominik Letter, Fieldbrook, California angegeben.
Möglicher Eintrag in der Censusliste (Volkszählung) 1930 Kalifornien
Humboldt County, Trinidad Township, Fieldbrook & vicinity, Dist 52, 21 Apr 1930
Laddere, Frank 36 J (erstmals verheiratet mit 33J) geb in Switzerland, Farmer auf der General Farm, Einwanderung 1911
Laddere, Marie 43 J (erstmals verheiratet mit 25J) geb in Switzerland, ohne Gewerbe, Einwanderung 1911
Laddere, Hans R. 8 J Neffe, ledig, geb in Switzerland, Einwanderung 1926
Laddere, Edward 26 J Halb Bruder, geb in Switzerland, Farmarbeiter auf der General Farm, Einwanderung 1929
Auswertung/Interpretation dieses Census-Eintrages
Das Alter von Edward stimmt zwar um 3 Jahre nicht, aber solche Abweichungen gibt es ja öfters im US-Census, dafür treffen die Einwanderungsjahre von Frank und Edward zu.
Dieser Eintrag enthält für mich drei wichtige Neuigkeiten:
1. Franks Frau scheint schon einmal verheiratet gewesen zu sein, bevor sie ihn geheiratet hat. 2. Eduard soll nur ein Halbbruder von Frank gewesen sein! 3. Den Neffen Hans R. kann ich momentan nicht zuordnen.
Rosette Letter / Sr. Mary Gonzaga(1902-2001): Ist im Jahr 1921 mit dem Schiff France von Le Havre nach New York gereist. Sie trat in den St. Gertrudes Convent in Cottonwood im Staat Idaho ein. Bereits zwei Jahre später legte sie die Heilige Profess ab. Sie war hauptsächlich als Lehrerin tätig, ab 1926 an Highschools, später für 17 Jahre an der St. Gertrudes Academy. Sie unterrich- tete Schreibmaschine und Stenographie und war die Bibliothekarin der Academy.
Eintrag in der Passagierliste des Schiffs France, Abfahrt in Le Havre am 04.10.1921, Ankunft in New York am 11.10.1921 Letter Rosette, 19 Jahre alt, Studentin; Geburtsort und Wohnort: Oberägeri, Schweiz; Mutter Maria A. Letter, Oberägeri; Reiseziel: St. Getrudes Convent, Cottonwood, Idaho. Auch viele andere junge Frauen sind dorthin gereist.
Johann Josef Iten (1881-???): Einer von zwei Brüdern meines Urgrossvaters Franz Josef Iten, die nach Amerika ausgewandert sind. Geburtsort eventuell ebenfalls Thüngen bei Karlstadt, Unterfranken. Heirat Sept. 1922 in Oberägeri, eventuell ebenfalls im Erliberg mit Albertina Schoch (1900). Kinder: Ilda Amelia (1924) und Albert Josef (1927), Geburtsorte liegen im Imperial County.
Josef Iten reiste im März 1911 im Alter von 29 Jahren erstmals nach Amerika. Er fuhr mit der Kronprinz Wilhelm von Bremen nach New York. Als Beruf hatte er Farmarbeiter angegeben, seine Mutter wird Barbara Iten genannt, wohnhaft Untere Münz? in Zug. Sein Reisebegleiter war Joseph Bünter, 22 Jahre alt, Farmer, ebenfalls von Oberägeri. Sein Vater hiess ebenfalls Joseph Bünter. Die beiden reisten zu seinem Onkel Tadi/Tedi Bünter in Berkeley, Kalifornien.
Im Oktober 1922 reiste Josef Iten (41) mit seiner Frau Albertina (22) auf dem Schiff Homeric von Cherbourg nach New York. Er gab an gut Englisch zu können und von Beruf war er Farmer. Als letzten Wohnsitz nannte er San Francisco, Kalifornien. Das Reiseziel der beiden war sein Bruder Anton Iten, wohnhaft in El Centro, Imperial County, Kalifornien.
Josef Iten und seine Frau Albertina kehrten 1930 wieder in die Schweiz zurück. Sie kauften ein kleines Heimet in Obfelden oder Ottenbach. Wenige Jahre später liessen sie sich scheiden und Josef Iten musste wieder als Knecht arbeiten. Nach einigen Jahren kehrte er nach Oberägeri zurück. Zuerst lebte und arbeitete er im Steinstoss, wo er auch einen Teil seiner Jugend verbrachte. Später wohnte er im Armenhaus Breite und arbeitete auf dem Hof Grund.
Josef Anton Iten (1885-1959): Wurde wie mein Urgrossvater in Deutschland geboren. Der Ort heisst Thüngen bei Karlstadt und liegt in Unterfranken das heute zu Bayern gehört. Er heiratete 1914 Lina Meier im Erliberg in Oberägeri im Kanton Zug in der Schweiz. Kurz nach der Hochzeit reisten sie mit dem Schiff La Lorraine von Le Havre nach New York. Ihr Reiseziel war zunächst die Familie Weigle in Hooper im Dodge County in Nebraska. Doch schon wenige Jahre später sind sie nach Kalifornien gezogen, wo mindestens zwei Kinder geboren wurden.
Am 13.10.1926 reisten mit dem Schiff France von Le Havre nach New York Josef Iten, 13.10.1926, 41 Jahre (*um 1885, Oberägeri) Lena Iten, 13.10.1926, 40 Jahre (*um 1886, Oberägeri) Lena Iten, 13.10.1926, 9 Jahre (*1917 El Centro, California) Josef Iten, 13.10.1926, 7 Jahre (*1919 Holtville, California) California) Josef Anton Iten ist 1959 im San Diego County in Kalifornien verstorben seine Frau Lena/Lina 1968 im Los Angeles County in Kalifornien.
US-Census vom 10.04.1930, California, Imperial, Holtville Township
Iten Anton, Vater, 45 (29), Germany, Einreise USA 1914, Farmer, Dairy farm Iten Lena, Mutter, 43 (27), Schweiz, Einreise USA 1914 Iten Lena, Tochter, 12, California Iten Walter, Sohn, 11, California Plüss Fritz, Neffe, 21, Schweiz, Einreise USA 1928, Labourer, Dairy farm
Passagierliste vom 21.08.1928, Schiff Berlin, Abfahrt Bremen, Ankunft NY Plüss Friedrich, 19 Jahre alt, Beruf Weber, geb. in Glarus, wohnte in Glarus. Mehr Infos zu Plüss Friedrich siehe weiter unten auf dieser Seite.
Lena Mary Iten, Tochter von Josef Anton Iten und Lena Mary Meier wurde am 27.11.1917 in El Centro geboren und ist am 04.04.1993 verstorben. Sie heiratete am 10.01.1936 in El Centro Ernest Baltz Mathis von Calexico. Er war der Sohn von Martin Xavier Mathis und Maria Olivia Enz. Er wurde am 24.10.1914 in Calexico geboren und ist am 29.10.1991 verstorben. Sein Vater wurde am 01.05.1885 in Ennetbürgen geboren und ist am 02.01.1964 gestorben. Er heiratete Maria Olivia Enz am 01.12.1912 in Calexico. Seine Eltern waren Remigi Mathis von Wolfenschiessen und Franziska Barmettler von Buochs.
Im Californian Death Index fand ich Lena Mary Mathis, Mutter Meier, Vater Iten, mit den obigen Daten. Sie wohnte in Rosemead und South San Gabriel, in der Nähe von Los Angeles. In der gleichen Quelle fand ich auch einen Walter Josef Iten, geb. 11.01.1919 und gest. 02.08.1979 im San Diego County. Er wohnte in Bonds Corner und Holtville im Imperial County. Dieser dürfte mit dem oben in der Passagierliste von 1926 erwähnten Sohn Josef identisch sein. Walter Josef Iten war im 2. Weltkrieg als Private der US-Army zwei Jahre in Alaska gegen die Japaner im Einsatz. (Mehr dazu bei "Vorfahren als Soldaten in den Weltkriegen")
Linas Cousin? Carl Iten (Vater Carl Bartolomäus Iten von Unterägeri) reiste 1914 mit ihnen in die neue Welt. Auch er gab als Reiseziel die Familie Weigle in Hooper, Dodge County, Nebraska an. Er war in den Jahren 1917-1920 nachweis- lich in New Glarus, Green County in Wisconsin. Er arbeitete auf der Farm von Charlie Gehrig und meldete sich 1917 als Soldat zum 1. Weltkrieg. Über sein Leben nach 1920 habe ich bis jetzt leider noch nichts herausgefunden. Ob er jemals verheiratet war, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
Falls jemand an weiteren Infos zu der Familie Meier von Oberägeri oder der Familie Mathis von Wolfenschiessen interessiert ist, sowie an alten Fotos der Familie Iten-Meier im Imperial Valley, California, dann kann er oder sie sich bei mir melden per Kontaktformular in der Rubrik "Mithilfe gefragt".
in Hooper und Fremont, Dodge County, Nebraska
Johann Georg und Christiana Weigle-Krämer gehörten zu den ersten Siedlern im Gebiet Dodge County in Nebraska. Sie hatten 10 Kinder, von 8 sind mir weitere Daten und Fakten bekannt. Der Sohn George heiratete Maria Josepha Iten ab Rossboden von Oberägeri. Sie war die Tochter von Franz Anton Iten und Elisabetha Mooser. Leider verstarb George schon 1 1/2 Monate später, die Todesursache ist unbekannt. Ihr gemeinsames Kind George Andrew kam 6 Monate später auf die Welt und wurde nicht einmal ganz zwei Jahre alt. Er starb wenige Wochen nachdem seine Mutter seinen Onkel Gustav Herman geheiratet hatte. Die beiden hatten 7 gemeinsame Kinder, 4 Knaben und 3 Mädchen. Der Sohn Herman Anton meldete sich 1917 als Soldat für den 1. Weltkrieg. Mit ihm meldete sich auch ein Albert Joseph Weigle, den ich nicht zuordnen kann. Später zog es ihn nach Kalifornien, wann genau weiss ich noch nicht. Herman Anton und seine Frau Frieda M. Petersen sind jedenfalls in Los Angeles gestorben. Ein anderer Sohn, Arthur Gustav, verstarb im Weld County in Colorado. Über den Sohn Francis Anton konnte ich bis jetzt leider noch nichts herausfinden.
Lena Meier und Josef Anton Iten bei ihrer Hochzeit. Sie fand Ende April 1914 im Erliberg in Oberägeri statt. Das Foto wurde beim Atelier Bürgi in Unterägeri gemacht. Ihre Hochzeitsreise führte nach Amerika.
Martin Xavier Mathis wurde am 01.05.1885 in Ennetbürgen geboren und ist am 02.01.1964 gestorben. Er heiratete Maria Olivia Enz, geb. 1890 in Giswil, Obwalden, am 01.12.1912 in Calexico. Seine Eltern waren Remigi Mathis von Wolfenschiessen und Franziska Barmettler von Buochs, Nidwalden.
Den Eintrag in der Passagierliste von Martin Mathis habe ich erst gefunden, als ich nach seinem Freund Franz Hindelang gesucht habe. Eine Linie oberhalb von Franz ist eine Martin Mathias aufgelistet, hier sind die Details:
Schiff Philadelphia von Southampton, Abfahrt am 16. July 1910, Ankunft in New York am 23. July 1910.
Hindelang Franz Xaver, Alter 26, Farmer, Nationalität Deutscher, Geburtsort Hartingen, letzter Wohnort Zürich, Schweiz, Vater Karl Hindelang, Hartingen, Reiseziel Chicago, Illinois, Schwager Walther Mathis, 1730 Wels Street, Chicago.
Martin Mathias, Alter 25, Farmer, Nationalität Schweizer, Geburtsort Ennetbürgen, letzter Wohnort Zürich, Schweiz, Vater Rem Mathias, Unterwalden, Deutschland!, Reiseziel Chicago, Illinois, Bruder Walther Mathis, 1730 Wels Street, Chicago.
(Beim Strassennamen bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich es richtig entziffert habe. Ich habe im Internet folgendes gefunden: Im Jahr 1916 wurde die Fifth Avenue umbenannt in Wells Street.)
Hier noch der Eintrag Enz aus der Passagierliste: Schiff La Provence von Le Havre nach New York. Start am 18. September 1909 Ankunft am 25. September 1909
Enz Joseph, 20 Jahre alt, Farmer, Enz Marie, 18 Jahre alt, kein Beruf, letzter Wohnnort war Giswil, nächste Verwandte im Herkunftsland in Giswil, Reiseziel in den USA war sein Freund.
Leider ist weder von der Familie in Giswil noch von dem Freund in den USA eine genaue Adresse angegeben.
Falls ihr auf der Suche nach Obwaldner Amerika-Auswanderer seid, werdet ihr vielleicht auf dieser Passagierliste fündig, dort erscheinen fast nur Obwaldner.
Joseph ist offensichtlich im Jahr 1913 nochmals in die Schweiz gereist, gemäss folgendem Eintrag: Schiff France von Le Havre nach New York. Abfahrt am 15. Februar 1913 Ankunft am 21. Februar 1913
Enz Joseph, 24 Jahre alt, Farmarbeiter, USA Holtville, Imperial County, California, Verwandte: Cousin Ernst Bürgi, Giswil, Schweiz Tante Mary Mathis, Imperial County
Joseph Alois Iten, *29.02.1849 M. M. Meinrada Kälin, oo25.04.1869 Kinder: Meinrad Iten, *05.11.1876 Caroline Iten, *23.11.1877 Dominik Iten, *29.11.1879
Meldete sich im Silver Bow County in Montana zum World War One Draft.
Meinrad Iten, *10.11.1876 in der Schweiz +11.11.1959 in Hamilton, Ravalli County, Montana Verheiratet mit Amelia E. Green, +11.04.1962 Seine Eltern: Joseph Iten und Mary Kalvin (Kaelin)
Amelia Ellen Iten, *13.03.1921, Butte County, Montana + Februar 1992, Hamilton, Ravalli County, Montana verheiratet mit Jack E. Popham Ihre Eltern: Meinrad Iten und Amelia E. Green
Andrew King, *Oct. 1870 in Kentucky, Vater Kentucky, Mutter Indiana Carry King, *Nov. 1877, in Germany, Heirat 1895, eingewandert 1883 Lorenz King, *Juni 1897 in Kentucky Robert King, *Aug. 1898 in Kentucky Dominick Iten, *Mar 1879 in Germany, Schwager, eingewandert 1883
Andrew King, 39 Jahre alt, Vater Kentucky, Mutter Indiana Carrie King, 34 Jahre alt, Vater Schweiz, Mutter Schweiz Lawrence King, 12 Jahre alt, Vater Kentucky, Mutter Schweiz Robert King, 11 Jahre alt, Vater Kentucky, Mutter Schweiz Louis King, 7 Jahre alt, Vater Kentucky, Mutter Schweiz
Melchior, born 22.05.1841, moved 1888 to the USA Son of Jacob Josef Iten and Maria Barbara Stammler 1. Wife: Elisabeth Blattmann, born 06.09.1833 Marriage on 07.07.1862 Schluenbach¨ Children: Jakob, born 25.07.1865, died 24.10.1895 Elisabeth Christina, born 07.05.1867, died 19.03.1868
2. Wife Maria Agatha Reichlin, born 25.08.1845 Marriage on 16.11.1874 Children: Carolina Agatha, born 30.10.1875 Carl Joseph, born 23.04.1882 Josephina, born 13.05.1884
All born in Oberägeri, Canton Zug, Switzerland
Leben dieser Familie in den USA
15.10.1889 Geburt eines weiteren Sohnes Edwin Edward
06.09.1895 Heirat in Groton, Massachusetts Alfred Henry Sargent, 22 Jahre, *Stow, MA Vater William Sargent, Mutter Sophia R. Keyes Caroline Agatha Iten, 20 Jahre, *Schweiz Vater Melchior Iten, Mutter Agatha Reichlin
1907/08 Eintrag im Pepperell City Directory, Middlesex, MA Iten Edwin, sawyer (Säger), Melchior Iten Iten Josephina, Melchior Iten Iten Melchior, farmer (Bauer), St…
1910 Census Middlesex, Massachusetts Iten Melchior, geb. um 1841 Iten Agatha, geb. um 1943 Iten Edward, geb. um 1889
05.08.1911 Heirat in Waltham, Massachusetts Arthur Lamburn, 29 Jahre, *1882 England Vater Henry G. Lamburn, Mutter Elizabeth Kybert Josephine G. Iten, 26 Jahre, *1885 Schweiz Vater Melchior Iten, Mutter Agatha Richly
19.03.1914 in Newton, Massachusetts Geburt von Helen Grace Lamburn, Tochter von Arthur Lamburn und Josephine Iten
01.09.1915 in Newton, Massachusetts Tod von Helen Grace Lamburn, 1 1/2 Jahre alt Tochter von Arthur Lamburn und Josephine Iten
1917 Die US-Army wird im 1. Weltkrieg aktiv. World War One Draft Registration Cards von: Iten Charles Joseph, wohnhaft in Erie, New York Iten Edwin Edward, wohnhaft in Middlesex, MA
1920 Census Middlesex, Massachusetts Iten Edwin E., geb. um 1889 Iten Caroline H., geb. um 1896
1920 Census von Erie, New York Charles Joseph, geb. um 1883 Iten Lillian, geb. um 1887
12.07.1929 in Lowell, Massachusetts, Heirat von Carolina Agatha Iten, geb. 30.10.1875 Schweiz. Tochter von Melchior Iten und Agatha Richley. Der Bräutigam heisst Alfred Henry Sargent.
Schwiegerfamilie von Josephine Lamburn-Iten
24.12.1908 Heirat in Waltham, Massachusetts James Alexander McPherson, 24 Jahre alt, *1884 Halifay, Nova Scotia Vater James A. McPherson, Mutter Florence McSheehan Emily Ada Lamburn, 21 Jahre alt, *1887 Newton, Massachusetts Vater Henry G. Lamburn, Mutter Elizabeth Kybit?
05.08.1911 Heirat in Waltham, Massachusetts Arthur Lamburn, 29 Jahre, *1882 England Vater Henry G. Lamburn, Mutter Elizabeth Kybert Josephine G. Iten, 26 Jahre, *1885 Schweiz Vater Melchior Iten, Mutter Agatha Richly
Heirat am 11.09.1912 in Waltham, Massachusetts Frederick A. Dermott, 22 Jahre alt, *1890 Cambridge, MA Vater Robert H. Dermott, Mutter Adelaide G. Baker Caroline S. Lamburn, 21 Jahre alt, *1891 Somerville, MA Vater Henry G. Lamburn, Mutter Elizabeth Kybert
1920 Census, Waltham City, Middlesex, Massachusetts
Lamburn Henry G., *1858 England Lamburn Elizabeth, *1858 England Lamburn Mary A., *1882 England Lamburn Annie M., *1892 Massachusetts Lamburn Florence E., *1894 Massachusetts Lamburn Martha A., *1896 Massachusetts
Frederick Antonie Pluess *29. August 1908 in Glarus, Schweiz + 1969 Riverside, Riverside, California Beerdigt in Marsing, Owyhee, Idaho
Californian Death Index: Freidric Pluess, Riverside *30.08.1908 +16.06.1969
Eltern Frederick Pluess Barbara Babette Iten
Grosseltern Melchior Joseph Iten Anna Barbara Weidner
Ehefrau von Frederick Antonie Pluess Anderhalden / Anderholt, noch lebend Tochter Barbara Louise Pluess *24.04.1936, Imperial County
Eltern der Ehefrau von Frederick Pluess Josef Anderhalden 10. März 1874 Giswil, Obwalden, Schweiz 19. März 1935 Holtville, Imperial, California 23. März 1935 El Centro, Imperial, California
Heirat am 30. Sept. 1910 in Einsiedeln, Schwyz, Schweiz Helena Clara Burch 18. Oct. 1886 in Giswil, Obwalden, Switzerland 5. Jan. 1961 in Calexico, Imperial, California 7. Jan. 1961 in El Centro, Imperial, California
Grosseltern Franz Anderhalden Anna Marie Ming Josef Studi Burch Josepha Huser
Urgrosseltern Peter Josef Anderhalden Katharina Josepha Schwarber Josef Ignaz Burch Anna Maria Minder
Geschwister der Ehefrau von Frederick Pluess
Arnold Anderholt 08.09.1914 El Centro, Imperial, California 21.12.1928 El Centro, Imperial, California 24.12.1928 El Centro, Imperial, California
Marguerite Ottilia Anderholt 28.04.1916 El Centro, Imperial, California 02.07.1916 Holtville, Imperial, California 18.12.1980 Indio, Riverside, California Beerdigt Calexico, Imperial, California
Heirat am 28.11.1944 in El Centro Imperial
Allen Miles Yourman 08.10.1912 Los Angeles, California 18.12.1980 Indio, Riverside, California Beerdigt Calexico, Imperial, California Seine Eltern Miles Yourman und Wilhelmina Yaeger
Louis Frederick Anderholt 02.03.1918 Holtville, Imperial, California 16.11.1973 El Centro Imperial, California 19.11.1973 El Centro, Imperial, California
Heirat im May 1945 in Paso Robles, California Dixie Hutson *um 1924 in Paso Robles (Dobles), California +31.03.1978 in San Jose, California
Heirat am 27.06.1953 in Holtville, Imperial, California
Charlotte Marie Brooks 07.01.1926 in Vernon, Texas 26.04.1991 in El Centro, Imperial, California 01.05.1991 in El Centro, Imperial, California Ihr Vater: Marlin M. Brooks
Amerikanische Volkszählungslisten
US-Census vom 8./9.01.1920, California, Imperial, Holtville Township
Anderholt, Joe, 45, 1895, Schweiz, Farmer, J…..l farm Anderholt, Lena, 33, 1910, Schweiz Anderholt, Lena, 8, California Anderholt, Elsa, 7, California Anderholt, Arnold, 5, California Anderholt, Margrete, 3, California Anderholt, Louis 1 J 10 M, California
US-Census vom 07.04.1930, California, Imperial, Holtville Township
Anderholt, Joe, 56 (36), Schweiz, Farmer, Dairy farm Anderholt, Lena, 43 (23), Schweiz Anderholt, Lena, 18, California Anderholt, Elsa, 17, California Anderholt, Margaret, 14, California Anderholt, Louis, 12, California Anderholt, Joe, 9, California
Auf dieser Karte ist vermutlich Xaver Beinberger abgebildet. Das Datum 02.06.1929 ab Bremen passt zu seiner Reise nach Kanada, Ankunft am 05.07.1929 in Halifax, Nova Scotia. Kleiner Hinweis, schaut mal genau den Hintergrund an! Mehr Infos zu Xaver und seinem Leben in Kanada sowie ein Foto von ihm und seiner Frau habe ich hier zusammengestellt.
Der Humboldt County befindet sich im Norden Kaliforniens an der Pazifikküste. Er grenzt im Süden an den Mendocino County und im Osten an Trinity County. Im folgenden einige historische Fakten über die Städte in denen meine Vorfahren Dominik und Edward Letter lebten. Im Humboldt County ereigneten sich in den Jahren 1922, 1923, 1932, 1954 und 1980 Erdbeben.
Arcata wurde 1850 unter dem Namen Union gegründet. 1860 wurde die Ortschaft in Arcata umbenannt, dies ist ein Ausdruck der Indianer. Arcata war der Dreh- und Angelpunkt für Maultiertransporte für Goldsucher. In Arcata entstanden damals Häuser im viktorianischen Stil. Viele Originalhäuser wurden restauriert und sind heute noch vorhanden. Nach dem ersten Weltkrieg verloren die Goldminen an Bedeutung.
Eureca, 1850 gegründet, wurde 1856 zur Hauptstadt vom Humboldt County ernannt. Diese Ehre wurde Union/Arcata wegen Betrugs bei den Wahlen von 1854 aberkannt. Eureca war von San Francisco aus per Dampfschiff erreichbar. Ab 1891 wurde auch eine Bahnlinie auf der Strecke San Francisco – Eureca erbaut. Eine andere Bahnlinie verband die Humboldt Bucht mit dem Sonoma County. Vorher dauerte diese Reise mit Pferdewagen drei Tage und zwei Nächte.
Fortuna war früher unter anderen Namen bekannt. Zunächst wurde die Ortschaft Slide genannt, ab 1875 hiess sie Springville. Erst seit 1888 trägt die Ortschaft offiziell den Namen Fortuna. Die Siedler betrieben zuerst Goldsuche, bald kam aber die Holzwirtschaft auf. Damals war Fortuna per Dampfschiff erreichbar, das im nahe gelegenen Eureka anlegte. 1891 begann der Bau einer Eisenbahnlinie, auf der ab 1914 auch Fortuna bedient wurde.
Ferndale wurde 1852-1854 von den Brüdern Shaw gegründet. 1879 hatte die Ortschaft bereits 1050 Einwohner, darunter 111 Schweizer. Ferndale war damals und auch noch nach 1900 vorallem bekannt wegen der Butterherstellung. Transportmöglichkeiten gab es über die Flüsse Salt-River und Eel-River. Mit Eureca und dem Bear River war Ferndale durch Postkutschen verbunden. 1911 wurde die Fernbridge erbaut, die damals die längste Bogenbrücke der Welt war.
Hier können Sie sich über historische Fakten der Counties und Ortschaften informieren, in denen meine Vorfahren Joseph Anton Iten und Rosette Letter alias Sister Mary Gonzaga lebten.
Dodge County, Nebraska
In dieser Gegend lebten einst die Omaha und Pawnee Indianer. Sie verkauften ihr Land in diesem Gebiet 1854 und 1857. Dodge County in Nebraska ist nach einem Senator aus Iowa benannt worden. 1860 wurde Fremont zur Hauptstadt dieses County’s ernannt. Von 1855-1860 liessen sich auch die ersten weissen Siedler hier nieder. Darunter war auch eine Frau Weigle, bei deren Nachkommen 1914 meine Verwandten wohnten.
San Diego County, California
Der San Diego County befindet sich im Südwesten Kaliforniens. Er war früher einer der grössten Counties von Kalifornien. Die heutigen Nachbardistrikte Imperial und Riverside gehörten auch dazu. Im Nordwesten grenzt der San Diego County an den Orange County. Die Region San Diego wurde zuerst von Spaniern entdeckt. Später gehörte sie wie ganz Kalifornien zu Mexiko. Nach dem Krieg zwischen Mexiko und Amerika kam auch dieser Staat zu den USA.
Idaho County und Staat Idaho
Der Name Idaho kam von einem Dampfschiff, das den Goldsuchern am Columbia River diente. 1869-1877 wurden vier Indianerreservate festgelegt, worauf 1877-1879 drei Indianerkriege stattfanden. Im Staat Idaho lebten die Shoshonen, die Nez Perce, die Bannocks und die Tukuarika. Idaho County ist der grösste County im Staat Idaho. Er wurde 1864 gegründet durch die erste Territorial Legislature. Die Hauptstadt war zuerst Florence, ab 1875 war es Mount Idaho und seit 1902 ist es Grangeville. Idaho County befindet sich in der Nordzentral Region Idahos. Durch diese Region fliessen der Clearwater River, der Salmon River, und der Snake River. Deutsch übersetzt sind das der Klarwasserfluss, der Lachsfluss und der Schlangenfluss.
Cottonwood, Idaho County
Die Gegend um Cottonwood war früher von den Nez Perce Indianern bewohnt. 1862 eröffnete Mr. Allen eine Weigh Station und führte ein Geschäft, einen Saloon und ein Hotel. Während des Nez Perce Krieges 1877 deckten sich die Soldaten in Cottonwood ein. Auf dem White Bird Hügel fand eine Schlacht statt, an der Häuptling Joseph beteiligt war. Cottonwood war auch wichtig für die Goldgräber. 1878 wurde ein Postbüro errichtet und 1880 wurde eine Schmiede erbaut. Seit 1906 befindet sich der St. Gertrudes Convent in Cottonwood. 1908 zerstörte ein Grossbrand die Ortschaft, innert zwei Jahren wurde sie wieder aufgebaut. Ebenfalls 1908 erreichte die Eisenbahnlinie Cottonwood.
Berkeley liegt an der San Francisco Bay im Alameda County. Folgende Städte grenzen an Berkeley: Im Süden Oakland und Emeryville, im Norden Albany und Kensington. Im Osten befinden sich die Berkeley Hills die an Contra Costa County grenzen.
25.03.1853 Gründung Alameda County (vorher Teil von Contra Costa County) 1866 Ansiedlung College of California (war vorher in Oakland) 1868 Public University of California, allg. Bauboom, Ocean View entsteht, Einsatz Horsecars von Temescal/Oakland zum Universitäts Campus 1870 Transcontinental Railroad Oakland (Eisenbahn) 1876 Central Pacific Railroad, Berkeley Branch Railroad, Oakland-Berkeley 1878 Town of Berkely entsteht aus Ocean View (=West-Berkeley) der Universität (=Ost-Berkeley) und den umliegenden Farmen 1888 Elektrisches Licht sowie Telefonanschluss 1891 Elektrische Streetcars ersetzen die Horsecars 1906 Grosses Erdbeben von San Francisco 1909 Town of Berkely wird City of Berkeley 1911 East Bay Electric Lines 1923 Grossbrand Berkeley Hills, Universitäts Campus und Downtown 1929 Börsencrash, Grosse Depression in der Wirtschaft WW2 Kriegsindustrie sowie Army Base Camp Ashby
1903 South Pacific Railway, branch line Niland/Imperia 1904 South Pacific Railway, branch line Calexico 1905 gab es im Imperial Valley 67'000 Acres Land und 12'000 Einwohner 1907 entstand der Imperial County aus einem Teil des San Diego County 1908 beinhaltete der Imperial County die Städte Calexico, Brawely, Holtville und El Centro. Zudem gehörten auch die Gemeinden Heber, Silsbee, Seeley, Niland, Calipatria und Westmoreland dazu. 1907-14 wohnte der Schriftsteller Harold Bell Wright östlich von El Centro, ausserhalb von Holtville. Eines seiner Werke trägt den Titel „The Winning of Barbara Worth“. 1915 ereignete sich ein Erdbeben im Imperial County. Am 08.05.1915 wurde in Downtown El Centro das Barbara Worth Hotel eröffnet. 1918 kamen in Holtville spezielle Fahrzeuge zum Einsatz, die sowohl auf den Strassen wie auch auf den Schienen der Inter Urban fahren konnten. 1919 wurde die Eisenbahnstrecke zwischen El Centro und San Diego eröffnet. 1920er Jahre: Das Gebiet um Harold Bell Wrights Wohnort erhielt den Namen Barbara Worth Road. 1930er Jahre: In der Nähe gab es den Barbara Worth Ressort Country Club 1934 + 40 ereigneten sich Erdbeben im Imperial County 1960er Jahre Brand in Holtville: Unified School District 1962 brannte das Barbara Worth Hotel in El Centro total nieder. 1970er Jahre Brand in Holtville: Main Street Theatre 1979 ereignete sich ein Erdbeben im Imperial County 1980er Jahre Brand in Holtville: Business District 1987 ereignete sich ein Erdbeben im Imperial County
1852 John Guess und seine Frau Harriet kamen vom Conway County, Arkansas ins San Gabriel Valley in Kalifornien. 1855 Wohnten sie an der heutigen Rio Hondo Avenue wo heute die Savannah Elementary School steht. 1867 kaufte John Guess 100 acres von einer Ranch und nannte es Savannah. Das Land erstreckte sich vom heutigen Valley Boulevard zur Marshall Street und vom heutigen Rosemead Boulevard zum Eaton Wash.
???? Andere Pioniere wie Frank Forst und Leonard J. Rose liessen sich ebenfalls im St. Gabriel Valley nieder. Rose und seine Frau Amanda kauften 600 acres Land zwischen dem heutigen Rosemead Boulevard und dem Walnut Grove. Er nannte seine Ranch „Rosemeade“ was später in Rosemead geändert wurde. Er hielt dort vor allem Pferde, später gab es mehrere Hühner- und Hasenfarmen.
1959 stimmten die Bürger darüber ab, dass Rosemead eine City werden sollte.
Heute ist Rosemead ein Arbeiter-Vorort, wo grösstenteils Latinos und Asiaten wohnen. Im Osten liegt El Monte (Latinos) im Westen Monterey Park (Asiaten). Unter den Asiaten gibt es vor allem Chinesen vom Festland, Chinesen aus Vietnam und auch immer mehr Vietnamesen. Den Asiatischen Einfluss merkt man vor allem in der Garvey Avenue, dem Diamond Square, dem Ranch Market und dem Valley Boulevard.
Wichtige Unternehmen in Rosemead sind: Edison International (Elektrikgigant), Southern California Edison, Panda Express (Chinesische Fast-Food Kette), Huy Fong Foods Inc. (Hersteller asiatischer Saucen), University of the West (Hsi Lai Universität, buddhistisch), Rosemead School of Psychology (liegt heute in La Mirada, aber behielt den Namen).
Karte von Kalifornien Nord: Humboldt County mit Eureca, Arcata, Fortuna und Ferndale, Brüder Letter Bucht: San Francisco, Ala- meda County, Berkeley, Johann Joseph Iten Rot: Los Angeles, Rosemead, South San Gabriel, Lena Mary Mathis-Iten Süd: San Diego + Imperial C. El Centro, Holtville, Calexico, Joseph Anton und Johann Joseph Iten mit Familien.
Die Auswanderung entwickelte sich von West nach Ost: In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die meisten Emigranten aus Britannien, Irland und Skandinavien. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstand auch in Deutschland eine Auswanderungswelle. Höhepunkte der deutschen Auswanderung waren die Jahre 1854, 1872 und 1881. Hinter der Auswanderung im 19. Jahrhundert steckten einerseits wirtschaftliche (Armut, Hunger, keine Arbeit) andererseits auch religöse oder politische Gründe. Danach begann die Zeit der Massen- emigration aus Ost- und Südosteuropa (1880-1914). Dabei handelte es sich vor allem um Juden, die auf russischem Gebiet lebten und deren Leben dort sehr eingeschränkt war. Zudem kam es 1881/82 und 1903-1906 zu schlimmen Pogromen mit einer hohen jüdischen Opferzahl. Inzwischen gab es auch beim Transport Neuerungen: Das Bahnliniennetz war grösser und die Segelschiffe wurden von Dampfschiffen abgelöst. Während des 1. Weltkrieges wurden viele deutsche Schiffe zerstört, weshalb transatlantische Schiffsreisen erst ab 1922 wieder möglich waren. Wegen der Wirtschaftskrise führte die USA 1921 ein Einwanderergesetz ein, in dem Höchstquoten von Einwanderern pro Jahr und Herkunftsland festgelegt wurde. In den Jahren 1924, 1929 und 1930 wurden diese Quoten noch weiter herabgesetzt. Ab 1933 bis 1939 flohen viele politische Flüchtlinge und Juden vor der Verfolgung ausser Landes. Bis 1935 emigrierten sie vor allem in europäische Nachbarländer, erst danach vermehrt auch in die USA. Auch nach dem 2. Weltkrieg emigrierten viele der überlebenden Juden meist nach Amerika oder Israel. Für Deutsche war jedoch die Auswanderung zunächst verboten, wegen der Gefahr des Verschwindens von Kriegsverbrechern.
Ausführlichere Informationen zur Geschichte der deutschen Auswanderung (unter der Rubrik rechts oben: Auswanderung aus Europa) sowie Informationen zum Auswanderer-Museum, das sich in der Ballinstadt bei Hamburg befindet und im Sommer 2007 eröffnet worden ist (Rubrik Ballinstadt) finden Interessierte hier:
Dieser Spiegel-Artikel behandelt das Auswanderer-Museum Ballinstadt, das vor allem das Thema "Überfahrt nach Amerika" beinhaltet. Es wird auch das Auswandererhaus Bremerhaven erwähnt, das die Themen "Herkunft und Motive der Auswanderer" präsentiert.
Auf der Website der Ausstellung "Good Bye Bayern, Grüss Gott America - Auswanderung aus Bayern nach Amerika seit 1683" findet man unter der Rubrik Rundgang ausführlichere Informationen über den Verlauf solcher Reisen. Zudem findet man unter der Rubrik Biografien zahlreiche Angaben über Auswanderer.
Die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Aktien-Gesellschaft wurde 1847 von Hamburger Kaufleuten und Reedern gegründet und unterhielt zu Beginn den Liniendienst zwischen Hamburg und Nordamerika. Dieser Wikipedia Artikel enthält viele Informationen zur Geschichte dieser Schifffahrtsgesellschaft.
Die Auswanderung von der Schweiz nach Amerika erfolgte grösstenteils in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine erste grosse Auswanderungswelle war in den 1850er Jahren zu verzeichnen, eine weitere in den 1880er Jahren. Die erste Etappe dieser langen Reise führte meist nach Basel. Von dort ging es per Bahn oder Schiff weiter je nach Abfahrtshafen, von wo aus die Schiffsreise begann. Schweizer Auswanderer reisten ab folgenden Häfen in die neue Welt: Hamburg, Bremerhaven (DE), Le Havre (FR), Rotterdam (NL), Antwerpen (BE). Die Schiffsreise endete in folgenden Häfen in der neuen Welt: New York und Philadelphia (Pennsilvania), andere Ankunftshäfen sind mir nicht bekannt. Insbesondere weiss ich auch nicht, wo Reisende nach Kanada ankamen. Die Passagierankunftslisten von New York sind im Internet einsehbar unter:
Auf den Listen von Ellisisland wurden folgende für die Ahnenforschung sehr interessante Angaben vermerkt: Adresse des nächsten Verwandten in der Schweiz (meist Eltern) Adresse des Reiseziels in den USA (meist Verwandte). Die Weiterreise von der Hafenstadt zum Reiseziel erfolgte wohl meistens per Bahn. In der neuen Welt gab es ab 1869 eine durchgehende Bahnstrecke von Ost nach West. Andere Reisemittel waren die Postkutsche oder Schiffe auf den grösseren Flüssen. Was mich noch speziell interessieren würde, ist die Reise von New York an die Westküste. Erfolgte diese in jedem Fall auf dem Landweg oder allenfalls auch auf dem Wasserweg (Anfangs 20. Jahrhundert)?
Aus welchen Gründen entschlossen sich diese Leute nach Amerika auszuwandern? Oft war Armut, fehlende Arbeit oder eine Hungersnot der Antrieb. Im 19. Jahrhundert kamen viele wegen des Goldes nach Amerika, besonders in den Westen. Einige junge Frauen reisten nach Amerika um dort in einem Kloster zu leben. Es gab aber auch Leute, die sich durch Auswanderung der Justiz entzogen. Welche Berufe übten die Schweizer Einwanderer in Amerika aus? Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts waren viele in der Landwirtschaft oder der Forstwirtschaft beschäftigt. In vielen Gegenden übernahmen sie die Milchproduktion sowie die Herstellung von Butter und Käse. Die Forstarbeiter in den westlichen Staaten lebten in speziellen Holzfällerdörfern.
Da meine Vorfahren aus dem Ägerital auswanderten, wird hier die Auswanderer- politik anhand des Beispiels Ägerital erläutert. Dieses stellte im Kanton Zug mit über zwei Fünfteln aller Auswandernden den weitaus grössten Anteil.
Unterägerer Auswanderer erhielten gegen Verzicht auf den Allmendnutzen von der Korporationsgemeinde einen Auswanderungsbeitrag. Dieser betrug 12 Louis d’Or (Fr. 280.00) pro männliche und 4 Louis d’Or (Fr. 90.00) pro weibliche Person.
Vom Mai 1852 bis April 1854 beantragten 183 Personen, 103 Männer und 80 Frauen diesen Zuschuss. Von diesen Personen machten sich 74 im Jahr 1852, 59 im Jahr 1853 und 50 im Frühling 1854 auf die Reise.
Unter den Auswanderern waren vor allem Fabrikarbeiter, Taglöhner und Landar- beiter, aber auch Berufe wie Bäcker, Metzger, Gerber, Schuster, Nagelschmied, Musikant, Steinmetz, Korbflechter, Schirmmacher, Sesselflechter und Seiden- weberin.
Die Reise war sehr beschwerlich und nicht alle kamen lebend in der Neuen Welt an. Im Unterägerer Pfarrbuch findet man in den Jahren 1853 bis 1854 insgesamt 23 Todesfälle von Unterägerer Amerika Auswanderern, darunter 13 Kinder unter sechs Jahren.
Ab Ende der 1860er Jahre bezahlte auch die Korporation Oberägeri einen Auswanderungsbeitrag. Zwischen 1880 und 1885 bezogen etwa 125 Oberägerer (davon 95 im Jahr 1884) und 80 Unterägerer Genossinnen und Genossen solche Beiträge.
In diesen Jahren entstanden auch im Ägerital Auswanderungsagenturen. In Unterägeri war dies Magnus Iten als Vertreter von Louis Kaiser, Basel. In Oberägeri gab es die Agenturen von Peter Josef Merz und Silvan Rogenmoser.
(Quelle: Ägerital – seine Geschichte, Nach Amerika: Aus- und Einwanderung)
Anfangs des 19. Jahrhunderts fanden Reisen über den Atlantik auf Zwischen- decks in Frachtschiffen statt. Zu den Reisebedingungen gehörten schlechte hygienische Versorgung, unzureichende Belüftung, ungenügende Verpflegung. Mit einem Segelschiff dauerte die Überfahrt etwa acht bis zwölf Wochen. Mit den ersten Dampfschiffen dauerte sie nur noch etwa zwei Wochen. Zunächst waren aber Plätze auf den Dampfern für die meisten Auswanderer zu teuer. 1870 waren 80% aller Schiffe Dampfer und die Reisekosten waren inzwischen auch gesunken. Bei so viel Verkehr auf der Passage Nordeuropa-Nordamerika blieben auch schwere Unfälle nicht aus. Das grösste Unglück war die Kollision des deutschen Auswandererschiffes "Cimbria" mit dem britischen Dampfer "Sultan". Die "Sultan" rammte die "Cimbria" im rechten Winkel, worauf die eine Seite der "Cimbria" aufriss und das Schiff in Seitenlage geriet. Dies führte innerhalb von 15 Minuten zum Untergang der "Cimbria", wobei der grösste Teil der Passagiere und der Besatzung ums Leben kam.
Dies ist das Schiff, mit dem mein Urgrossonkel Josef Anton Iten 1926 mit seiner Familie zu Besuch in die Schweiz reiste.
Ich habe auch die Geschichte der Schiffe erforscht, mit denen meine Vorfahren ausgewandert sind. Es sind dies die "France", "La Touraine" und "La Lorraine".
France (Rosette Letter)
Erbaut von Chantiers de Penhoet, in St. Nazaire, Frankreich, 1912. 23'666 Tonnen, 713 Fuss lang, 75 Fuss breit. Vier Kamine und zwei Masten. Dampfturbinenmotoren, vierfach Schraube, Geschwindigkeit 24 Knoten. 2026 Passsagiere (534 in 1. Klasse, 442 in 2. Klasse, 1050 in 3. Klasse) Erbaut für French Line, Französische Flagge, 1912 und erhielt den Namen France. Die Jungfernfahrt fand fünf Tage nach dem Untergang der Titanic statt. War im Einsatz auf der Strecke Le Havre-New York. Im 1. Weltkrieg als Hilfs kreuzer, Truppentransporter und Marinehospital im Dienst. Danach wieder im Einsatz für Trans-Atlantik-Fahrten bis 1932. Verschrottet in Dunkirk 1935.
Erbaut von Chantiers de Penhoet, in St. Nazaire, Frankreich, 1891. 9047 Tonnen, 520 Fuss lang, 56 Fuss breit. Vier Kamine und drei Masten, 1902 reduziert auf zwei Masten. Dampfmotor, zweifache Schraube, Geschwindigkeit 19 Knoten. 1090 Passagiere (392 in 1. Klasse, 98 in 2. Klasse, 600 in 3. Klasse) Erbaut für French Line, Französische Flagge, 1891 und erhielt den Namen La Touraine. War im Einsatz auf der Strecke Le Havre-New York. 1923 benutzt als schwimmendes Hotel in Göteborg (Schweden) anlässlich einer Ausstellung. Dazu wurde sie umbenannt in Maritime. Sie wurde noch im gleichen Jahr verschrottet.
Die La Touraine war bei der Rettung der Passagiere der beteiligt
La Lorraine (Joseph Anton Iten)
Erbaut von der Compagnie Générale Transatlantique, St. Nazaire, Frankreich, 1899. 11'146 Tonnen, 580 Fuss lang, 60 Fuss breit. Zwei Kamine, zwei Masten. Dampfmotor, zweifache Schraube, Geschwindigkeit 21 Knoten. 1114 Passagiere (446 in 1. Klasse, 116 in 2. Klasse, 552 in 3. Klasse) Erbaut für French Line, Französische Flagge, in 1899 und erhielt den Namen La Lorraine. War im Einsatz auf der Strecke Le Havre-New York. Im 1. Weltkrieg diente sie unter dem Namen Lorraine II als bewaffneter Handelskreuzer. Ab 1917 wieder unter ihrem ursprüng lichen Namen für Truppentransporte benutzt. Ab 1919 wieder im Einsatz für Trans-Atlantik-Fahrten. Verschrottet im Jahr 1923.
Erbaut von Schichau Shipyard, Danzig, Deutschland, 1913. 34'351 Tonnen, 774 Fuss lang, 82 Fuss breit. Zwei Masten und zwei Kamine. Dampfmotor, zweifache Schraube. Geschwindigkeit 19 Knoten. 2766 Passagiere (529 in 1. Klasse, 487 in 2. Klasse, 1750 in 3. Klasse). Erbaut für North German Lloyd, deutsche Flagge, in 1913 und erhielt den Namen Columbus. 1919 ging das Schiff an Grossbritannien. Es wurde an die White Star and Dominion Line verkauft und wurde umbenannt in Homeric. Es fuhr zwischen Southampton und New York und wurde 1936 in Schottland verschrottet.
Bei der Einreise wurden die Ankömmlinge mit zahlreichen Fragen bombardiert. Einige Fragen waren dabei, die bei bestimmten Antworten zur Abweisung führten. Darunter waren unter anderen die folgenden Fragen:
Wer hat die Überfahrt bezahlt? Wenn man angab, dass der Arbeitgeber die Überfahrt bezahlt hat, wurde man abgewiesen. Kommen Sie nach Amerika zum Arbeiten? Wo werden Sie arbeiten? Arbeitsverträge bereits in Europa abzuschließen war verboten.
Reisen Sie zu Verwandten in den USA? Zu wem? Wenn eine Frau angab, zu ihrem Mann oder Verlobten zu wollen, musste sie in Ellis Island warten, bis dieser sie dort abholte.
Waren Sie im Gefängnis, Armenhaus oder einer Irrenanstalt? Vorstrafen, mentale Krankheiten oder die Gefahr, dass Einwanderer der staatlichen Fürsorge zur Last fallen würden, waren Gründe für die Abweisung.
Sind Sie Polygamist? Sind Sie Anarchist? Grundsätzlich galt für bestimmte Gruppen ein generelles Einwanderungsverbot, so z.B. für diese oder auch Prostituierte.
(Angaben laut Auswanderer-Ausstellung Ballinstadt, Hamburg-Veddel)
Ich habe zudem auch schon von Fällen gelesen, wo schwangeren Frauen die Einreise verweigert worden war, da sie offenbar keinen Ehemann hatten und niemanden in den USA kannten (wenn ich mich richtig erinnere).
Hier noch zwei Links zu Ellis Island: Der erste beinhaltet eine Datenbank der Einwanderer, die in der Quarantäne auf Ellis Island 1909-1911 verstorben sind. Der zweite erzählt in Bildern, wie es in den Quarantäne Stationen aussah und was dort nach der Ankunft der Einwanderer mit ihnen geschah.
Von New-York bis Buffalo, auf der Eisenbahn Billets erhält man auf dem Bahnhof der Hudson-Strom-Eisenbahn, an der Ecke der Washington-Straße und Canal-Straße in New-York.
New-York nach Dunkirch, auf der Eisenbahn New-York nach Cleveland (von Dunkirch auf dem Dampfboot)
New-York nach Sandusky, Toledo, Detroit New-York nach Chicago New-York nach Cincinnati New-York nach Milwaukee
Auf dem Bahnhof am North-River oder Hudson-Strom. am Ende der Reade-Straße erhält man Billets; solche können auf die ganze Reise bis Cincinnati oder Chicago genommen werden; für das Gepäck, das schon in New-York gewogen wird, erhält der Einwanderer einen Empfangsschein, gegen dessen Vorzeigung es ihm am Ort seiner Ankunft wieder abgeliefert wird.
Buffalo nach Chicago, über den Erie-, Huron- und Michigan-See oder über den Erie-See nach Detroit und von da über Marshall per Eisenbahn
Buffalo nach Cincinnati Philadelphia nach Pittsburh (Eisenbahn) Pittsburg nach Cincinnati (Ohiofluß) Cincinnati nach St. Louis Chicago nach St Louis
Quelle: Auswanderer-Karte und Wegweiser nach Nordamerika, worin die europäischen Abfahrtshäfen, die Wege, welche die Schiffe auf dem Meer zu fahren haben, die Landungsplätze in Nordamerika, die Land- und Wasserstraßen von den Landungsplätzen nach Innen Amerika's, bis Entfernungen der Hauptorte Amerika's von einander nach deutschen Stunden, und die Fahrpreise der Hauptrouten in rheinischen Gulden- und in Thalerpreisen - leicht verständlich dargestellt sind für Jedermann insbesondere für auswandernde Handwerker und Bauern von Gotthelf Zimmermann, zweite unveränderte Auflage, Stuttgart. Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung 1853.
Franz Henggeler war verheiratet mit Magdalena Heinrich (vermutlich sind beide im Ägerital geboren worden)
George Henggeler, *ca. 1851 in der Schweiz und Lena Wagner, *ca. 1852 in Frankreich, Tochter von Georges Wagner und Madeleine Acker, heirateten am 13.01.1874 in Columbus, Platte County, Nebraska. (Sohn William H.)
Joseph Henggeler, *ca. 1857 in Iowa und Augusta Messing, *ca. 1859 in New York, Tochter von Anton Messing und Mary P. Faud, heirateten am 22.07.1880 in der Franciscan Church in Columbus, Platte County, Nebraska. (Tochter Mary)
William H. Henggeler, *ca. 1888 in Nebraska, und Rose Jostes, *ca. 1894 in Nebraska, Tocher von Clemens Jostes und E. Niemeyer, heirateten am 14.01.1914 in der Holy Family Church in Lindsay, Platte County, Nebraska.
Mary Henggeler, *ca. 1881 in Columbus, Nebraska, und Joseph Schumacher, *ca. 1881 in Columbus, Nebraska, Sohn von H. Schuhmacher und M. Kline, heirateten am 08.09.1903 in Columbus, Platte County, Nebraska.
Platte Valley Kinseekers, Platte County Nebraska Marriages Book 1
Franz Josef Anton Wolfgang Henggeler * 25.08.1814 in der Schweiz oo 25.11.1844 in der Schweiz + in den USA?
Sohn von Johann Marsell/Marcel Henggeler und Anna Maria Staub von Menzingen/Zug
Magdalena Heinrich * 02.02.1821 in der Schweiz oo25.11.1844 in der Schweiz + in den USA?
1. Maria Anna Katharina Karolina Henggeler * 29.03.1846 in der Schweiz + 26.06.1846 in der Schweiz
2. Maria Anna Rosina Henggeler * 13.10.1847 in der Schweiz oo 27.02.1865 George Berne, Platte County, Nebraska
3. Fridolin Henggeler * 23.01.1849 in der Schweiz Über sein Leben habe ich nichts herausgefunden.
4. Georg Henggeler * 03.11.1850 in der Schweiz oo 13.01.1874 Lena Wagner, Platte County, Nebraska
5. Maria Magdalena Regina Henggeler * 09.06.1852 in der Schweiz + 14.09.1852 in der Schweiz
6. Josef Henggeler * 28.06.1857 in der Schweiz (oder USA) oo 22.07.1880 Augusta Messing, Platte County, Nebraska
7. Emma Henggeler * 09.03.1861 in der Schweiz (oder USA) oo mit Herman Kersenbrock, Platte County, Nebraska
Haushalt in Columbus, Platte County, Nebraska (Census 1880)
Herman Kersenbrock, 30 Jahre alt, Westfalen, Bierfabrikant Emma Kersenbrock, 19 Jahre alt, Nebraska, Hausfrau Frank Kersenbrock, 2 Jahre alt, Nebraska, Sohn Herman Kersenbrock, 1 Jahr alt, Nebraska, Sohn Joseph Hengeler, 22 Jahre alt, Nebraska, Schwager, Bierfabrikant Franz Hengeler, 64 Jahre alt, Schwiegervater, Arbeiter Brauerei Rosa Zimmermann, 17 Jahre alt, Österreich, Dienstmädchen Anton Dohn, 21 Jahre alt, Preussen, Arbeiter Brauerei Michael Nickolujek, 24 Jahre alt, Polen, Arbeiter Brauerei
Emma Theresia Kersenbrock, *08.05.1883, Vater Johann Hermann Kersenbrock
Quelle familysearch, die Website der Mormonen.
Date: 11 January 1874 Married: William Schilz and Elizabeth Karges* Residence: Not given Witnesses: Geo. Henggeler and Lena Wagner Priest: J.M. Ryan
Date: 13 January 1874 Married: George Henggeler and Magdalena Wagner Residence: Not given Witnesses: Joseph Merz and Catherina Wagner Priest: J.M. Ryan
Date: 4 April 1875 Married: Nicholas Adamy and Catharina Wagner Residence: Not given Witnesses: "Two witnesses" Priest: J.M. Ryan At Shell Creek
*Joseph F. Berney, Sohn von George Berney und Rosa Henggeler, heiratete am 06.09.1892 Eva Schilz, Tochter von William Schilz und Elisabeth Karges. George Berney war der Sohn von Anton Berney und Ursula Furger. Rosa Henggeler war die Tochter von Franz Henggeler und Ursula Martz/Mertz. George Berney kam 1854 nach Amerika, die Familie Henggeler folgte 1858. Rosa starb am 10.02.1913 und George starb am 13.02.1915. (Obituary von George und Joseph vorhanden)
Hier habe ich sogar ein Foto des Anwesens der Henggeler in Nebraska gefunden. Es wurde im September 1903 bei der Hochzeit von Mary Henggeler und Joseph Schumacher aufgenommen.
John H. Kersenbrock, Crete Brauerei. Er wurde 1850 in Westfalen, Deutschland geboren. Er lebte dort bis 1869 und erlernte das Brauen. Seine erste Zeit in Amerika verbrachte er in Cincinnati und später in St. Louis. Dann liess er sich in Chicago nieder, drei Tage vor dem grossen Brand, wodurch er alles verlor, was er dort hatte. Dann ging er Richtung Westen nach St. Paul (Minnesota), San Francisco und andere Orte bis 1875. Damals liess er sich für immer in Nebraska nieder. Zuerst in Omaha, wo er bei Bowman als Vorarbeiter in der Brauerei angestellt war. Nach einem Jahr zog er nach North Platte, wo er eine Brauerei kaufte. 1877 ging er nach Columbus und eröffnete dort eine Brauerei. Er blieb dort fast drei Jahre und kaufte dann die Brauerei in Crete. Er hat dort viele Verbesserungen eingeführt und produzierte und verkaufte überall in den USA. 1877 heiratete er Miss E. Henggeler von Columbus, die beiden hatten drei Kinder.
Charles Benedict Henggeler, *01.03.1879 in Conception, Missouri + im Ontario Hospital, () Kirche in New Plymouth, Friedhof in Ontario Agatha Schieber, oo12.11.1907 in Conception, Missouri +14.06.1932 in Fruitland, () St. Johns Friedhof in Ontario
Sie hatten 3 Söhne und 3 Töchter:
Charles M. Henggeler, in Weiser John A. Henggeler, in Boise Benedict A. Henggeler, Fruitland Mary Mattock, in Fruitland Agnes Campo, in Fruitland Bertha, +1920 in Fruitland
Seine Mutter war Frances Henggeler, in Boise Er hatte 2 Brüder und 3 Schwestern:
A. N. Henggeler, in Fruitland J. G. Henggeler, New Plymouth H. E. Betebenner, in Boise Martha Henggeler, in Boise W. S. Doyle, in Yakima, Wash
Sein Schwager A. G. Schieber und dessen Sohn Ben Schieber von Clyde, Missouri